Der Workfluss. Und wie ich mein Denglisch skalierte. Und wie ich die Arbeit abschuf.

Conversion Rate Experts treffen mal wieder den Nagel auf den Kopf. Mit ihrer Artikelserie “The Infinite Manager“.

Letztendlich wiederholen “die Jungs” immer das selbe Prinzip: kontinuierliche Verbesserung aller Prozesse.

Prozesse?

Davon reden immer alle, aber keiner hat Zeit dafür.

Abläufe. Arbeitsabläufe. Schaffensabläufe. Checklisten. Todo-Listen. Howto-Listen. SOP = Standard Operating Procedures.

Gibt es dafür kein schickes Wort?

Arbeit an sich ist schonmal aus dem Rennen.

Was bleibt?

Workflow.

Wirkfluss.

Werkfluss.

Anleitung. Handlungsanweisung? Not.

Achso, ich wollte mein Denglisch de-eschkalieren. Nicht.

Was sagen Google-Gott und die Wikipedia?

https://de.wikipedia.org/wiki/Prozess

Ein Prozess (von lateinisch procedere, „vorwärts gehen“) kann als ein Verlauf, eine Entwicklung[1] oder ganz allgemein als ein System von Bewegungen bezeichnet werden. Vergleichbare Begriffe sind auch „Hergang“, „Fortgang“, „Ablauf“ und „Vorgang“.[2] Die ursprüngliche Hauptbedeutung ist der Prozess als Rechtsbegriff.

In den Natur- und Sozialwissenschaften ist Prozess heute eine Bezeichnung für den gerichteten Ablauf eines Geschehens[3]. In betrieblich-organisatorischem Zusammenhang werden Prozesse auch als Geschäftsprozesse oder Wertschöpfungsprozesse bezeichnet. Prozesse nennt man auch in Computersystemen ablaufende Programme, die in der Regel Teile der Systemsoftware sind.

Unlesbar.

Verlauf. Entwicklung. Ablauf.

Schritt-für-Schritt-Liste.

Anleitung. Leitet an.

“procedere” = “vorwärts gehen”

Wie geht man vorwärts?

Schritt für Schritt.

Insofern landen wir am Ende wieder beim Wort Prozess? Die Schritt-für-Schritt-Vorwärtsgehung.

Der Ab-“lauf”. Da ist auch die Fortbewegung per Bein und Fuss drin.

Werkfluss. Wirkfluss. Das hört sich sehr unklar an. Obwohl es auch passen kann – wenn ein Werkstück durch eine Fabrik “fliesst” wird es bearbeitet.

Arbeit. Werden wir wohl nicht los im Deutschen.

Work ist mir deutlich lieber: das steckt wirken und Werk drin.

Und auch “Frohes Schaffen” ist mir lieber, da steckt wortwörtlich das schöpferische Erschaffen drin.

Wirken + Werk + Erschaffen + Google… …kann jetzt auch Synonyme einblenden:

Aktionsanleitung.

Leistung = Arbeit mal Zeit. Und auf Englisch eben WORK.

Ich bleibe bei wirken und werkeln. Siehe auch: Meisterwerk.

Werken. Gibt es als Schulfach, aber nicht als Verb. Schändliche Schande dass wir uns mit Arbeit schinden dürfen – anstatt schöpferisch Meisterwerke zu wirken.

Ich wirke.

Selbstwirkung. Sollen Kinder ja erfahren. Aber “Erwachsene” nicht? Die sollen Arbeiten.

Das wird ja immer unlustiger: Plage, Qual und Strapaze.

Das hätte ich an den Anfang stellen sollen, aber nun halt hier: der Ursprung des Wortes Arbeit lässt übles ahnen: https://de.wiktionary.org/wiki/Arbeit

Mühsal und Sklaverei. Hatte ich mir irgendwie schon gedacht.

Und deshalb schaffe ich hiermit die Arbeit ab – und ersetze sie durch – das Schaffen und das Wirken.

Ich wirke.

Ich schaffe.

Workflow.

Wirkungsablauf.

Werkschritte.

Schrittwerk.

Laufwerk.

Schaffologie.

Zauberspruch.

Rezept.

Programm.

So sieht’s aus: Zaubersprüche.

Arbeitsabläufe werden ersetzt durch Zaubersprüche.

Von A zu Z.

Zaubersauber gelöst.

Anleitung zur Kreation.

Google + mein Gehirn = erweiterte Intelligenz oder gelangweilte Verblödung?

Kurz bitte. Schaffen ist zu lang.

Werk ist nah an Work.

Werk ist gut.

a) Ich wirke.
b) Das Werk.

Werkweisung.

Werkweisung versteht zwar keiner, aber es enthält wirken und “weise” – nice – i like – Denglish.

Werkweise. Weisewerker. Handwerker. Kopfwerker. Werker. Da ist er der Werker. Im Handwerker hat er sich versteckt.

Ich bin ein Werker. Ob Hand, ob Kopf, ob Fuss: ich wirke, also bin ich ein Werker.

Ein Meisterwerker?

Ein Dreisterwerker.

Ein Werker erwirkt das Werk.

Wirklich? Wirklich.

Willkommen in der Wirklichkeit.

Wirken wirkt so arkan und ätherisch.

Werken wirkt so tumb.

Aber werken wins.

Werk.

Ich werke. Das Werk.

Hat meine anfängliche Intuition vom Anfang dieses Artikels also doch gewonnen? Werkfluss?

Nicht wirklich.

Werkhaftig nicht.

Aber werken bleibt im Spiel.

Der Fluss fließt woanders.

Werkanweisung.

Meisterwerksanweisung.

Werkweise.

Zaubersprüche trumpfen – wenn sie wirken.

Die verbesserte Werkweise dieser Werker erhöhte ihren Wirkungsgrad.

Forget Arbeit. Wir gehen Werken.

Wirker.

Ich wirke.

Hört sich irgendwie weird an.

to work = wörken

ich wörke
du wörkst
er/sie/es wörkt
wir wörken
ihr wörkt
sie wörken

ich wirke
du wirkst


W.

Die Physik hat’s gelöst: W.

Ich W.
Du W.
Er/Sie/Es W.
Wir W.
Ihr W.
Wir W.

W wins.

?

Aber wie spreche ich das aus?

Ich gehe zur W.
Ich will noch W.
Ich komme gerade von der W.

W underbare W irkung.

Zaubersprüche im Namen der Wirkung.

Ich wirke. Das Werk.

Es heisst nicht mehr “New Work”, sondern “Neue Wirkung”.
Es heisst nicht mehr “Work Life Balance”, sondern “Lebenswerk Gleichgewicht”.

Lebenswerker.

Das hört sich richtig gut an.

Wir sind Lebenswerker.
Wir sind wirkendes Leben und wirken neues Leben.
Generation für Generation.

Erhebe dich. Gestalte dein Lebenswerk. Entfalte deine Wirkung. Werde ein Lebenswerker.

Lebenswerkzeuge.

Lebenswerkanleitungen? Gibt es nicht. Gibt es doch.

Wirke mit hohem Wirkungsgrad dein Lebenswerk.

“Wirke weise, Lebenswerker.”

Wandle auf den Pfaden des Lebenswerkablaufes.

Lebenswerte Lebenswerke.

Letztendlich: Lesenswert.

W

.

.

.

Weureka!

Werkwege.
Werkweg.

Der Weg zum Werk.
Der Werkweg.

Und erschuf ich ein neues Wort für “Workflows”: Werkwege.

“Wir dokumentieren unsere Werkwege.”

“Indem wir unsere Werkwege genau beschreiben… …können wir jedem neuen Mitarbeiter eine genaue Wegbeschreibung zur Erschaffung guter Werke geben.”

“Wir verbessern unsere Wirkweise durch wirkungsvolle Werkwegbeschreibungen.”

Werkweg Karten.

Werkweg. Der Weg zum Werk.

Wunderwerke? Wunderwerker? Wunderwirker? Wirkungswunder.

Werkweg. Der Weg zum Werk.

Das deckt auch den Fluss in Workflow ab: wo der Fluss fliesst, entsteht ein Weg. Hat ein Werkfluss sich also einmal einen Weg gebahnt, so lässt sich die ser beschreiben, mit einer Wegbeschreibung.

Die Beschreibung von guten Wegen zum guten Werk,
ist viele tausend Taler wert.

Wegweiser. Wandle weise auf gutem Wege zu gutem Werk.

Johannes Gutenwerk. Erfand 2020 die Werkdruckmaschine.

Wenn das kein Replikator ist… …oder zumindest ein 3D-Drucker… …eine Werkdruckmaschine.

Wegweiser -> Zum guten Werk ->

Werkwegweiser.

WWW.

Der Kreis schließt sich im Kreisnetz.

Beschreibe den Weg zum guten Werk mit einem Wegweiser.
Mit einem: Werkwegweiser.

Werkweg ist der Weg zum Werk selbst.
Werkwegweiser ist die Beschreibung dieses Weges.

Im Alltag oft als Werkweg abgekürzt.

Beim Militär gerne auf WW gekürzt und mit Zahlen versehen: WW423. Werkweiser.

“Oh. Mein. Wirker.”

“Oh. Großer Wirker in Allem!”

Werkweiser.

Der Wegweiser der mir den Weg zum Werk weist, ist natürlich ein: Werkweiser.

Werkweg.
Werkwegweiser.
Werkweiser.

Alle 3 gut.

Behalte ich.

Ich wirke. Das Werk.

Der Weg. Zum Werk.

Wirke weiser mit dem Werkwegweiser.

Lebenswerker.

Weise weise Wege,
geschwinde mich zum Werk bewege.

Lebe. Wege. Wirke. Werke.

Lebenswerkwegweiser.

Lebenswerk. Wegweiser.

Wirke!

Wirk!

WIRK. weise.


WIRK

Goldmeditation: mehr Euros durch besseres Denken. Oder auch: Über Geld spricht man wieder.

Ich verkaufe hier keine Wunderheilung, ich sortiere nur mein eigenes Gehirn und erkläre euch dabei wie ich durch besseres Denken mehr Euros für mich und mein Netzwerk organisiere.

Ich verwandele mich gerade von einem 1-Mann-Freelancer in eine hypertransparente Netzwerkagentur und transformative Unternehmensberatung.

Ich habe gerade viele Kunden und ich will alle Kunden glücklich machen.

Ich habe kleine und mittlere Kunden von 500€ bis 6000€ pro Monat.

Alle sollen guten Service bekommen, aber es gibt ein menschliches Limit, auch bei mir, trotz Hyper-Click-Wahn mit 150 Browser-Tabs.

Hier ein paar Ausschnitte aus einem Slack-Chat von heute Morgen, nur meine Seite:

Bei mir zur Zeit mentaler Overload. Viel Arbeit für verhältnismässig wenig Geld. Also, ja, zur Zeit um die 13k im Monat, aber teilweise übelster Hustle für ein paar €.

Der höchste Arbeitsfaktor liegt bei X und Y.
X -> weil sie sehr getriebene Unternehmer sind, viel von Marketing verstehen und sehr viel fordern
Y -> weil sie sehr chaotische Unternehmer sind, wenig von Marketing verstehen und wenig Kohle haben

…aber Y will ich halt supporten weil ich ihre Produkte gut finde.

Für dich habe ich als Stundensatz habe ich in meiner Tabelle 90€ vermerkt – das kann ich gerade noch nicht abbilden – aber ich will auf jeden Fall netzwerken. Ich habe auch schon eine Liste von Leuten aufgebaut, bin aber noch nicht zum Einsatz übergegangen.

Zur Zeit noch: 1-Man-Show.
Mein Umfeld sagt: der erste Angestellte ist das schwierigste.
Und eigentlich will ich gerne gute Freelancer haben, anstatt Angestellte.
Profi-Angestellte kann ich noch nicht bezahlen.
Also bleibt mir anscheinend zur Zeit nur der klassische Weg über den Trainee / Junior. Den könnte ich so gerade so gaaaanz knapp bezahlen.

Trainee / Junior zur Zeit 2000-3000€ max.

Was ich natürlich machen kann: neue Clients holen, und die dann unter meiner Flagge verteilen im Freelancer-Netzwerk.

Ich würde mich damit gut fühlen dir aktuelle Teilaufgaben von mir abzugeben, wenn ich damit mehr Geld verdiene und du damit mehr Geld verdienst.

Oder wenn es einfache Teilgebiete gäbe die genau jetzt Sinn machen würden. Aber das ist alles hart vernetzt und es sind alles Fälle mit viel Betreuungsaufwand – bei mir fliesst zur Zeit deutlich mehr Arbeit in die Kommunikation als in die eigentlichen Setups (das nervt).
Wenn die Clients einfach sagen würden: Mach was du willst, hier ist die Kohle. Dann wäre das deuuuuuuuuutlich einfacher.

Dann gibt es die ganzen Overhead-Aspekte, also interne Organisation, Productizing des Services, also klar buchbare Module mit Preis und Erklärung, Verträge, Weitergabe von Aufgaben, Buchhaltung – you name it.

Dann Onboarding des Teams -> bisher nur Liste von Leute und viel Chat und Email


Dann neue Clients holen -> würde sicher gehen, wenn ich mir die Zeit nehme

Productizing muss für einige Kunden sein, insbesondere Kleinkunden – die müssen verstehen: ich kaufe das, dann bekomme ich das, das kostet X. Da ist also auch die Erklärung der Arbeit / des Mehrwerts in der Produktpaketbeschreibung mit drin.


Wahrscheinlich habe ich mehrere Henne-Ei-Probleme, deshalb muss ich mir wir es scheint eigentlich erstmal irgendeine dicke Henne besorgen (alle dicken Hennen die gerne goldene Eier legen wollen -> bitte melden -> mein Netzwerk ist gut und kann goldene Eier vervielfachen -> wenn Produkt und Einsatz stimmen).

Wahrscheinlich sollte ich mir irgendeinen fetten Client holen den ich unmöglich bedienen kann, und dann eben den nötigen Support aus meiner Freelancer-Liste dazu kaufen.

Ist wahrscheinlich tatsächlich der Weg, jetzt wo wir drüber chatten.

Erst den Vertrag holen mit dem ich die Leute gut bezahlen kann, dann schnell die Leute holen die gute Arbeit liefern und sie gut bezahlen.

Dabei crasht dann entweder meine Firma oder es klappt.

Um meinen Cut mache ich mir keine Sorgen, ich kann ja von meinen bisherigen Clients bereits leben – mein Cut ist dass ich die Firma baue – und dass die Firma mein Gehalt zahlt – das kann ich ja dann entsprechend anpassen – falls Kohle da ist.

Meinen persönlichen Payout muss ich nicht sofort erhöhen.
Viel wichtiger ist die Netzwerk-Organisation aufzubauen und Realität werden zu lassen.

Oder wenn ich effizienter werde.

Deshalb ist die interne Orga der Knackpunkt – also Aufgabenverteilung usw.Wenn wir es als Netzwerk effizienter als andere Netzwerke schaffen Mehrwert zu liefern, dann werden wir auch mehr bezahlt.Und – gute Umsetzung – wird auch gerne doppel und dreifach bezahlt – WENN die Kunden Geld haben.

Ja, für die kleinen Kunden gibt es auch schon Angebote von der Stange wie Sand am Meer.

Aber ich will ja nicht “nur” normales Online Marketing anbieten, sondern eine transformative Unternehmensberatung aufbauen, mit einem Marketing-Arm, und auch mit einem Medien-Produktions-Arm.

Da sind wir wieder bei günstig einkaufen und teuer verkaufen:
Ich kann in Bangladesch Video-Cutter einkaufen und die in DE verkaufen, und den Mitarbeiter in Bangladesch trotzdem top bezahlen.
Ich muss dann aber die Transferleistung erbringen die Tasks sauber zu zerlegen, zu verteilen, wieder einzusammeln und zu einem Ganzen zusammenzufügen und das an den Kunden kommunizieren.

Das sehe ich den Kern-RND-Ansatz meines Unternehmens: Taskverteilung optimieren. Das ist das Kernproblem aller Organisationen. Noch stumpfer ausgedrückt: besseres Projektmanagement. Aber das ist leichter gesagt als getan. Da steht bei mir dann TRANSPARENZ ganz oben auf der Liste – und globales Crowdsourcing. Durch die Transparenz wird Verbesserungsdiskussion möglich und der Kunde ist auch immer informiert. Ich will also durch Transparenz die Crowd-Processing-Power nutzen um die Firma zu verbessern. Das ist sozusagen die Meta-These dahinter: mache sichtbar, vernetze und sende die richtigen Feedback-Loops ans System und es wird sich selbst verbessern (in diesem Falle: Geld an Mitarbeiter damit sie das System weiter verbessern damit sie mehr Geld bekommen).


Und dann natürlich “War of Talents”: durch Transparenz und Werte die allerbesten Leute anziehen und auch dadurch Vorteile aufbauen.
So stacken sich dann irgendwann die Vorteile aufeinander und tadaaaa: alle anderen Marketingagenturen sind weg und alle Kunden bei uns (oder auch weg). Ich denke eben klein 😛

Klar, ich bin ja schon ziemlich transparent, und werde gerade noch transparenter – sehe da kein Limit in der Transparenz.

Das kommt bald auch in meine Verträge und dann kommen auch Client-Daten auf die Page:
Also wieviel € von wem an die Firma, und auch lustiges Meta-Reporting: Anzahl der manipulierten Menschen pro Monat, genutzte Kanäle, Gesamtkosten, Tools.

Darf man die Page teilen?

Na klar. Das ist das Ziel des ganzen Transparenz-Wahns: Über Geld spricht man wieder.

Tja, da fehlt ein wenig die Dynamik des Chats der durch die Gegenseite entsteht – aber die Gedanken waren mir zu wertvoll um sie zu verwerfen – und ich will hier einfach öffentlich denken um mir selbst zu helfen zu verstehen was ich eigentlich gerade mache 🙂

Meine eigenen Top-Take-Aways:
a) Ich brauche einen Trainee/Junior als Angestellten. (Mail an john@mcgrinsey.com)
b) Ich brauche neue Kunden mit guten Projekten und Budgets, damit ich mein Netzwerk “booten” kann.
c) “Über Geld spricht man wieder” ist ein guter Spruch.

Feedback willkommen -> Diskussion mit mir starten via Email an john@mcgrinsey.com oder mich in sozialen Netzwerken jagen.

Entscheidungen in Hochgeschwindigkeit

Sternzeit 2020-02-11 01:11

Es ist an der Zeit.

Ein erster Fokussierungseffekt ist eingetreten: Fokus auf den deutschsprachigen Markt.

Ich kenne dieses Land und bin Teil dieser Kultur.

Hier kann ich effizienter Probleme lösen.

Anders ausgedrückt: ich kann bei der Lösung von Problemen in “der deutschen Wirtschaft” besser helfen.

Anders ausgedrückt: am besten kann ich deutschen Firmen helfen.

Und ich kann Mehrwert bringen indem ich erfolgreiche Konzepte aus der internationalen Startup-Welt in die Welt des deutschen Mittelstandes transferiere.

Diese Transferleistung bringt deutschen Firmen Mehrwert.

Und dieser Fokus erleichtert mir den Start.

Ich will immernoch eine internationale Netzwerkagentur aufbauen, aber ist starte in Deutschland.

Das hat auch ganz pragmatische Auswirkungen, z.B. die Sprache der Webseite: ab jetzt hauptsächlich Deutsch – nur eine Sprachversion pflegen – deutlich einfacher.

Cookie-Policy? Nur auf Deutsch.

Datenschutzerklärung? Nur auf Deutsch.

Wenn mein Konzept dann in Deutschland erfolgreich ist und ich meine Prozesse, Werkzeuge und mein dezentrales Team aufgebaut, erprobt und ausgebaut habe – dann ist es deutlich leichter auf dieser Basis parallel einen internationalen Arm aufzubauen.

Es gibt natürlich auch den Ansatz “Je früher du dich global aufstellst, desto eher wirst du global Erfolg haben, da der globale Anspruch von Anfang an Teil deiner Unternehmens-DNA wird.”, aber wenn ich mich zum Start klar auf Deutschland fokussiere bringt das trotzdem Vorteile – einfach um als Netzwerkfirma überhaupt die kritische Größe zu erreichen um global skalieren zu können.

Das fängt bei einfachen Dingen wie dem operativen Overhead… …war da ein Anglizismus? Lässt sich das nicht ausschleichen? Kann ich nicht ohne denglische Buzzwords über moderne Geschäftsprozesse schreiben?

Könnte ich wahrscheinlich – will ich aber wahrscheinlich nicht 🙂

Das wäre eventuell sogar noch ein Zweig in meiner eigenen Content-Produktion den ich eröffnen könnte: Englische Marketing-Buzzwords ausgiebig übersetzen. Also Artikel schreiben, in denen einzelne, englischsprachige Startup-Begriffe und Konzepte übersetzt und aus verschiedenen Winkeln beleuchtet werden. Am Ende hätten wir sowas wie ein Startup-Lexikon – oder ein Startup-Wiki. Da bin ich ja mit dem McGrinsey Wiki garnicht soooooo weit von einem Start entfernt – allerdings nervt mich die Maintenance, also der Wartungsaufwand der MediaWiki-Software.

Ein anderer Aspekt den ich aus aktuellem Anlass sehr lebensnah beleuchten kann: meine eigene Transformation vom Einzelkämpfer zur Netzwerkagentur.

Was verändert sich?

Bisher habe ich bei Problemen meiner Kunden einfach gedacht: Aha, ein Problem beim Kunden, das löse ich jetzt mal.

Jetzt versuche ich bei Problemen meiner Kunden zu denken: Aha, ein Problem beim Kunden, wer könnte das lösen?

Natürlich lassen sich mit viel Geld immer Leute finden die zumindest behaupten jedes Problem umgehend zu lösen, aber meine Herausforderung liegt zur Zeit in der Balance: Wie kann ich mit knapp bemessener, live aus dem Cashflow erwirtschafteter Kriegskasse die besten Freelancer finden um unter meiner Flagge das Problem des Kunden zu lösen?

Knappe Kasse.

Ein weit verbreitetes Problem.

Führt immer wieder zu Unruhe.

Und zu schlechten Entscheidungen.

Druck. Stress. Task-Overload.

Manchmal bin ich sehr gut organisiert, und wahrscheinlich habe ich im Vergleich mit vielen anderen Menschen tatsächlich einen relativ hohen Grad an Selbstorganisation und Selbst-Management erreicht. Diese Selbststeuerung ermöglicht mir überhaupt erst so viele Projekte gleichzeitig zu regeln, gleichzeitig ein lebendiges und herausforderndes Familienleben zu haben und trotzdem noch an der Umsetzung langfristiger Visionen zu arbeiten.

“Discipline equals Freedom.”

Dieser Satz von Jocko Willink mag stumpf und militaristisch klingen, enthält aber trotzdem sehr viel Wahrheit.

Mein diszipliniertes Selbstmanagement erlaubt es mir in den meisten Momenten vollen Fokus auf das aktuelle Thema zu haben und diese schnell zu wechseln.

Ich speichere viele Zwischenstände meines Denkens in Tabellen, Tasklisten, Aufgabenlisten – sobald die Aufgaben einmal in einer Tabelle stehen wird meine Gehirnkapazität frei: ich muss mir die Dinge die ich erledigen muss nicht mehr merken – sie stehen einfach in einer Liste.

Dieser erste Schritt, diese erste Transferleistung der Selbstorganisation, das eintragen von Aufgaben in eine digitale Liste – befreit mein Denken – befreit mein Gehirn und meinen Geist von der Last mir “nervige Aufgaben” merken zu müssen.

Ich kann 1000 Aufgaben in einer Aufgabenliste haben: mein Gehirn hat frei.

Und “frei” haben bedeutet bei meinem Gehirn nicht dass es “schläft” oder “nichts tut”, es bedeutet viel mehr dass die gesamte Kapazität frei ist um den Augenblick stressfrei zu genießen, und durch diesen stressfreien Genuss des Lebens die Grundlage für hochkreative Problemlösungspower zu erschaffen.

Das ausgeruhte, von unnützen Aufgabenlisten befreite, entspannte Gehirn kann sich der aktuellen Aufgabe mit voller Kapazität widmen.

Unnütze Aufgabenlisten? Ja, Aufgabenlisten die ich versuche “im Kopf” zu behalten, das sind unnütze Aufgabenlisten, denn sie blockieren Gehirnkraft, sie sind zur Zeit nicht “nützlich”, denn die Aufgabenliste als solches löst kein Problem, wenn mein Gehirn aber ständig Angst hat eine Aufgabe zu vergessen und sich deshalb ständig selbst daran erinnert, dann torpediert es sich ständig selbst beim Denken. Aufgaben die ich mir im Kopf merke verhindern aktiv Flow – Arbeitsfluss – Schaffensfluss – Kreativfluss.

Merke: Aufgaben raus aus dem Kopf – und rein in eine externe Liste.

Für hyperschnelles Hochgeschwindigkeitsmanagement am besten direkt in eine Tabelle.

Warum in eine Tabelle?

Geschwindigkeit. Geschwindigkeit. Und Geschwindigkeit.

Eine Tabelle bildet auf einem durchschnittlichen Bildschirm 30 Aufgaben auf einen Blick ab, und mehrere hundert Aufgaben mit ein wenig Scrolling oder Zooming – oder mit einem größeren Bildschirm.

Eine Tabelle macht mehr Aufgaben auf einen Blick sichtbar.

Je mehr Aufgaben ich auf einen Blick sehe, desto besser kann ich sie sortieren.

Sortieren?

Tabellen sind dafür perfekt.

Warum kein Task-Management-System wie JIRA, Asana, Trello oder XYZ?

Weil sie zu langsam sind.

Für bestimmte Aufgaben und Bereiche können diese Systeme sinnvoll sein – aber zur sofortigen, blitzschnellen Erfassung und Verteilung von Aufgaben sind Tabellen bisher unschlagbar.

Was sind eure Lieblings-Systeme zur Aufgabenverteilung? Let me know.

“Lass’ et misch wisse’!””

Tja, das Leben als lebendiger Digitaltransformator ist aufregend, vielseitig und anstrengend.

Aber die Mission einer transparenten Netzwerkagentur die über Transparenz-Marketing den Firmen der Zukunft klare Wettbewerbsvorteile verschafft und langfristig für eine transparente Wirtschaft und eine transparente und bessere Welt sorgt, hält mich hochmotiviert auf Kurs.

Pirate Market Fit

I stumbled across a few powerful startup growth concepts in the last decade.

This is my humble try at remixing 3 powerful approaches into one:

Pirate SOGS + AARRR + PMF = Pirate Market Fit

I will elaborate on this moonshotsoonish, in the meanwhile just lay back and watch the 3 underlying concepts as they are presented by their original creators.

SOGS = State of Growth System

2019: Phil Libin presenting his state machine that answers all startup growth questions, which i labelled pirate SOGS.
Pirate SOGS. Pirate State Of Growth System. All humans on planet earth mapped to your startup. Work on every arrow and measure progress in absolute and simple metrics. Grow.

AARRR = Acquisition Activation Retention Referral Revenue

2007: AARRR! – Startup Metrics for Pirates by Dave McClure in 2007

PMF = Product Market Fit

2019: Product Market Fit Engine by Rahul Vohra

That’s it for today.

Coming soon: how i integrated these 3 concepts into 1 magic remix that does it all.

Matrixcitement

Whenever i connect to a server and upload a file to a DIY project i get a tiny jolt of adrenaline, my hearts boosts just a little bit, i get some extra endorphine kick, “just” because i connect to the interwebz and login to the matrix.

The joy of creating something – inside my mind – and releasing it to the world.

Even if it’s just one file.

Just one change.

Just one hack forward for humanity.

Addicted to awesome.

Push. Publish. Review. Enhance. Repeat.

Brainlog 2019-09-28

Thinking in public.

Reviewing my state of mind.

Reviewing my brain dump from yesterday and starting to sort that digital monstermess.

Bullets in my blog:

  • Business NOW
  • Business NEW
  • Social Family
  • Social Space -> find new space & buy land
  • Social Network

Business NOW

  • Digital Marketing Consulting & Service

Business NEW

  • Learning Software
  • Freelearner Social Network
    • Freelearner Radar App
  • Climate Management / Terraforming Tools

Social Family

  • ritualized, daily structure

Social Space

  • find a new place to live -> buy land in nature

Social Networking

  • Freelearner Community
  • Digital Nomad Community

Brainlog 2019-09-27

Trying to clear my mind – one more time.

Quite some projects going on that i want to share with the world.

I am still freelancing as a digital marketing consultant and am in the course of expanding that business (separate company).

I am focussing on supporting sustainable business with my digital business consulting and marketing skills – i will do that mainly on the German market with a separate sub-brand called ÖQ.

I am exploring new ways to create a beautiful home for our family, like, we want our own piece of land of beautiful nature and create our own DIY-eco-housing-paradise there, think tree-houses, hobbit-houses, yurts, tents, hammocks, swings, ropes, tunnels & tons of fun.

We are a freelearner family aka doing freelearning / unschooling / roadschooling / worldschooling – which forces us to think and act way out of the box, which we like most of the time, but not all of the time.

I recently visited 2 gatherings in Europe
• https://freilerner-festival.de/en_GB/ -> 1m gathering in Romania -> great place & people
• https://schulfrei-festival.de/ -> 4 days gathering in Germany -> site only in German though :slightly_smiling_face:

I met great people there and one topic was “How to create stable relationships for our kids and other kids” – like – how can we travel / move / but still have our kids create meaningful relationships with other kids. One idea of many was: let’s have freelearner bases across the world, like, 1 for each major “eco-system”, like, 1 base on a beach, 1 base in a forest, 1 base in the mountains, 1 base in the desert – well – quite dreamy stuff – nothing real there yet.

The worldwide freelearner family networks are still pretty fragmented and i’m interested in creating infrastructure to change that, like, nomadlist.com for freelearner families with some extra features.

My veeeeeeeeeeeery early stage site for that is over here: freelearner-circle.org – but i’m right now trying to somehow clear my mind on all my current projects. Sorry for random brainlog-output here :slightly_smiling_face:

One other project i am prototyping / wireframing is a freelearner radar app – basically a simple geolocation & meeting app for freelearner families. Curious? Wanna help? Drop me a mail to multitaskforce@gmail.com.

I recently witnessed Laura Dekker at one of the freelearner gatherings and she gave quite an inspiring talk on her adventures – in 4 days that was almost the only moment where hundreds of parents and kids where silent and listening to every single word she said: https://en.wikipedia.org/wiki/Laura_Dekker
She’s now building a ship for kids to experience similar journeys: https://lauradekkerworldsailingfoundation.com/

Attention: more bad english and unsorted brain-explosions ahead 🙂

Freelearning in Germany is quite unusual as visiting schools and following state curriculum is mandatory in Germany, on the other hand this generated quite a strong movement that keeps growing – modern families really trying to level-up the education-choices for themselves / their kids / and everyone else.

That results in lots of alternative schools being founded right now, incorporating the learnings of ~100 years of alternative pedagogical methods into really modern “free” schools – which – wouldn’t have happened if their would have been free choice of homeschooling in the first place.

Mmh – not finding the right words.

Like -> state applies pressure to people who want free education -> people network and come up with concepts so strong that they conform with all state laws but still start bending them over backwards -> we end up with some pretty free and advanced schools in Germany (about 150 right now, and counting) -> still that all is just a pre-cursor to the ultimate goal of full freedom of choice regarding the education -> like, now we have 150+ free alternative schools but attending them is still mandatory -> i hope in the long run these schools will simply transform into learning centers / meeting spaces for kids and “teachers” -> right now some of these schools are more like a protective shield for freelearning families.

Aaaaaand – this long buildup explains why there’s quite a bunch of German families travelling the world to escape the limited choices inside the country.

Like, afaik in the US and in the UK/Commonwealth/Ex-UK-Colonies schools are not mandatory – in many other countries they actually are, especially in the EU.

So, what is this? Does this braindump add value to anyones life?

Yes, it shows you, dear reader, that you are not the only one with a messed up infoverdosed brain.

Did i mention that i want to found about 2ish additional startups?
* Learning software, enabling new ways to grasp the existing human knowledge, including new visualization-approaches to create a real time map existing human knowledge, including all current theories and all new scientific papers on all topics.
* Climate Management company, helping humanity to actually control the climate of our planet, an important skill to achieve terraforming capabilities on earth and other planets.

Well, this was a crappy blog post and a crappy writing experience in this wordpress editor – like – i normally really enjoy to write in distraction free mode in sublime text editor – and this WP editor is just killing my screen space.

Trivia: i’m currently exploring the benefits of grayscale mode on my Macbook and on my Android phone. This is actually reducing distraction and enhancing focus. Colors are screaming for attention, grayscale seemingly helps to relax my visual cortex / free more capacity for other cognitive processes.

Oh, did i mention that, in the frame of my digital marketing hacktivities, i upgrade my knowledge on brands, branding and all surrounding concepts / words / buzzwords and topics / hype-topics – and came up with the decision that i will build surveys for my customers that result in automagic branding guidelines after being filled out by my clients / all stakeholders of a company / brand.

Land search: well, i need to prioritize, and elaborate my approaches to search and buy land internationally – to me – all real estate websites seem crappy – their filters missing the features that i’m interested in and their databases showing only fractions of the markets, especially if i want to search globally.

Well, will publish this now.

Digital Madness: How to post from Instagram to WordPress? Use IFTTT.com to post every Instagram post to Blogger, then use IFTTT to post every blogger post to WordPress. Why would i do that? The idea was to post only on ONE platform and still get all the benefits (topic “publishing chains”).

BTW: i’m getting used to this WP editor and after collapsing the side-menus this starts looking okish, and i can even simply paste images in here – and as Medium unfortunately became useless in their attempts to monetize their platform – like i’d pay Medium for a fully independent blog on my own domain. But, seemingly, i have to stick to WP for the time being – and actually – since quite a while this is the first time that i’m touching a self-installed WP again, recently i just used their fully managed service for some projects – but – for many smaller projects the managed WP setup is too expensive (you have to pay up extra to use Google Analytics for example), and too limited as well. So, my mind cleared up a little bit, “still confused, but on a higher level” (props to El Cherfe for that quote).

McGrinsey Brain Snacks – Business and Beyond

Everyday i have inspiring conversations with wonderful people and very often we exchange tipps on favourite books and podcasts. I collect these tipps here and will keep updating this list to make it easy for me and you to share some highly inspiring brain snacks 🙂

Stanford eCorner with Mike Maples: Dare to do Legendary Things
A full talk cleanly cut into short video snippet highlights about topics like product market fit, pricing, network effects, create new categories, go legendary, period 🙂
ecorner.stanford.edu/video/dare-to-do-legendary-things-entire-talk/

PlayBigger.com & Category Design
Play Bigger is a book that explores the concept of “Category Design” or put differently “How to create markets that no one has thought before”. You don’t necessarily have to read the whole book, which i didn’t, but you can at least explore the outlines of, well, category design:
playbigger.com/category-design

Masters of Scale, Podcast
mastersofscale.com
Episodes:
Infinite Learners
Escape the Competition

Blue Ocean vs. Red Ocean Concept & Book
blueoceanstrategy.com

Business in a Flowshell

“Men who stare at screens.”

Here’s some new flowchart pixels for you to stare at 🙂 Enjoy 🙂

Click here to stare:

This time i had fun visualizing some intersections between human needs, business, service, message, marketing and growing market share, revenue and profit.

Click one of the above links for a high quality version, preview:

Have a great we week and always remember: “We good .” 😀