Was kommt zwischen Blinkist und Neuralink? Wie schnell kannst du lernen?

Ich höre Blinks auf 2X und kann damit ein Buch in ~7 Minuten aufnehmen.

Es dauert eine Weile sich an die schnellere Sprechgeschwindigkeit zu gewöhnen.

Warum haben wir Gehirne?

Um schneller zu denken?

Mehr Neuronen mit mehr Verbindungen die parallel am Werk sein können, ein elektro-chemisches Wissensmanagement-System.

Wir haben immer mehr Informationen.

Wie können wir immer schneller immer besser immer mehr Informationen aufnehmen und integrieren?

Google ist groß geworden weil es sich der Mission angenommen hat allen Menschen die richtige Information zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung zu stellen. Google will also ein Zusatzsystem werden um unser persönliches Informations- und Wissensmanagement zu verbessern – und darin sind sie nichtmal schlecht – aber da geht noch was.

Wir generieren als Menschheit schneller Informationen als wir sie als Individuum aufnehmen können.

Sind Menschen die über einen Informationsvorsprung verfügen evolutionär erfolgreicher?

Vielleicht.

Was kommt nach Blinkist?

Wie kannst du schneller mehr Informationen und in aktives Wissen verwandeln als andere Menschen?

Wie kannst du deine Epigenetik dahingehend antreiben schneller und mehr Informationen aufzunehmen?

Wo ist das Limit der Informationsaufnahme?

Sind wir limitiert durch die Input-Bandbreite?

Ist das der Grund aus dem Elon Musk mit dem Team von Neuralink eine Mensch-Maschine-Verbindung für das menschliche Gehirn entwickelt?
Um die Bandbreite zu steigern?
Laut seinen Aussagen ist genau das der Plan.

Aber was passiert bis dahin?

Und was passierte bisher?

Informationsaufnahme aus der nicht-menschlichen Natur über unsere Sinne.
Informationsaufnahme aus den Signalen der Menschengruppen in denen wir uns befinden.

Informationsaustausch mit anderen Menschen.
Erst über einfache Signale, später in komplexen Signalströmen die wir als “Geschichten” kennen.

Erst in Sprache und Liedern – mündliche Überlieferung – von Generation zu Generation.
Dann durch Bilder und Schrift – komplexere Wissensgebilde von Generation zu Generation.
Akkumulation von Wissen in Speichermedien wie Schriftrollen und Büchern.
Später in Form von Schallplatten und Filmen.
Tonbänder, Kassetten, CDs, digitale Massenspeicher.
Filmrollen, Videokassetten, DVDs, digitale Massenspeicher.
Miniaturisierung.
Technische Evolution auch der Abspielgeräte.
Vom Studiogerät, zum Wohnzimmergerät, zum Hosentaschenformat, zur Uhrengröße.
Kabellose, dauerhafte Verfügbarkeit von Audio-Medien.

Ich vereinfache:
Sprache.
Bücher.
Hörbücher.
Blinkist.
Blinkist auf 2X Geschwindigkeit.
Blinkist Remix mit Key Messages only?
XY
Neuralink.

Mich interessiert was zwischen Blinkist und Neuralink kommt.

Wir haben es hier scheinbar mit einer Progression der Wissenskompression zu tun:
a) Menschen generieren immer mehr Wissen.
b) Andere Menschen beschäftigen sich damit das Wissen zu sammeln, zu sortieren und auf schnell konsumierbare Einheiten zu komprimieren und zu kürzen (wichtiger Punkt: wird komprimiert oder gekürzt?) – auch bekannt als Curated Content, kuratierte Inhalte, ausgewählte, aufbereitete Inhalte.

Mit Blinkist haben wir einfach ein sehr schön sichtbares Beispiel:
Menschen beschäftigen sich damit Inhalte von Menschen neu abzumischen. Kürzer. Knapper. Prägnanter.
Und damit wird massiv Geld verdient.
Wir haben also offensichtlich soviel Wissen dass Menschen Dienstleister dafür bezahlen ihnen Wissen verdaulicher aufzubereiten.
Info-Snacks. Info-Fastfood?
Darauf will ich in diesem kurzen Review nicht eingehen.

Ich will einfach nur fragen: Was kommt nach Blinkist und vor Neuralink?

Was wird es noch geben an “Datenmedien” / “Infomedien”?

Wie kann ich noch schneller Informationen in mein Gehirn bringen?

Ich habe jetzt multimediale Informationsaufbereitung frecherweise unterschlagen: Was ist mit Bildern, mit Haptik, mit Gerüchen, mit Gefühlen?

Was ist mit Informationsaufnahme durch Games?

Wo ist das Guitar Hero des Wissens?

Ich mag ja auch die Crashcourse Videos auf Youtube, die kann ich auch auf 2X abspielen, obwohl die eh schon dichtgepackte Information sind.

Bei normaler Informationsaufnahme schaffe ich es noch mich zwischendurch zu langweilen, aber bei Crashcourse auf 2X? Da ist mein Limit 🙂

Beispiel Crashcourse Video: Link

Willkommen in der Welt der Datenströme in der Daten-DJs Daten-Mixtapes raushauen auf denen sie ihre geilsten Daten-Remixes teilen.

Push the Tempo 🙂

Upgrade:

Das war knapp – kurz vor Mitternacht 🙂

Hast du schonmal Podcasts, Hörbücher oder Youtube-Videos auf 2X Geschwindigkeit konsumiert?

Was passiert kulturhistorisch wenn du mit Blinkist ein Buch auf 2X hörst?

Ein ganzes Buch in <8 Minuten?

Was geht ab?

Kannst du dir dann noch irgendwas merken, oder ist das sofort wieder weg?

Kannst du trainieren Bücher schneller zu hören, genauso wie du üben kannst schneller zu lesen?

Was passiert mit der schneller aufgenommenen Information?

Wird sie genauso gut gespeichert und integriert?

Ist das eine Evolutionsfrage?

Könnten wir Bücher auch auf 10X hören und aus den Mustern immernoch den gesamten Inhalt extrahieren?

Könnten wir sozusagen in “Steno sprechen”?

Macht es Sinn dass wir uns das Sprechen komplett sparen, außer für sozialen Spaß?

Wie lange dauert es alle Blinkistbücher durchzuhören?

Am Ende jedes Blinkist-Hörbuches gibt es die Key Message – das ganze Buch in einem Satz. Hat schonmal jemand alle Blinkist Key Messages extrahiert? Wieviel Buch passt in einen Satz? Könnte ich alle Blinkist Key Messages auf 2X hintereinander weg hören und dadurch mehrere tausende Bücher an einem Tag konsumieren?

Was ist die Minimalzeit auf die sich alles Wissen konsumierbar komprimieren lässt?

Diskussion gerne hier in den Kommentaren, via Email an john@mcgrinsey.com oder direkt beim Posting auf Linkedin.

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