3 erstaunlich einfache Faktoren für den Erfolg deiner Firma


Lesezeit: 4 min

Faktoren für den Erfolg einer Firma

Der wichtigste Faktor ist der Markt.

Wer die Menschen im Markt versteht kann für ihre Bedürfnisse eine passende Lösung maßschneidern: das Produkt.

Damit ein erfolgreiches Produkt gebaut werden kann wird benötigt: das Team.

Geschäftsmodell

  • Markt
  • Produkt
  • Team

Marketing

  • 👍 Hilft das Produkt bestmöglich im Markt bekannt zu machen und zu verkaufen.
  • 👍 Hilft das Produkt zu verbessern: Marktsignale erkennen und in die Produktentwicklung einbringen.
  • 👎 Hilft den Markt zu verändern: sehr teuer. Funktioniert nur mit externer Finanzierung oder sehr profitablem Geschäftsmodell.
    • Wird oft genannt: Nachfrage erzeugen. Nachfrage erzeugen ist aber sehr kompliziert und sehr teuer – und funktioniert deshalb sehr oft sehr nicht.

Welche Rolle spielt hier die Gründerin oder der Founder?

  • Oft die Person das besondere Bedürfnis im Markt erkennt und eine passende Idee für ein Produkt entwickelt, das dieses Bedürfnis bedienen kann.
  • Um die Produktidee umsetzen zu können wird oft benötigt:
    • Team
    • Geld

Reihenfolge für die Entstehung einer neuen Firma:

  1. Gründer*in
    1. sieht ein Problem in der Welt.
    2. hat eine Idee für eine Lösung.
  2. Gründer*in braucht
    1. Plan
    2. Team
    3. Prototyp
    4. Geld
  3. Auf in den Markt: Verkauf starten!
  4. Produktoptimierung

Spar dir den Startup-Kurs!

Startup in 12 Worten:

Gründer*in. Problem. Idee. Lösung. Plan. Team. Prototyp. Geld. Produkt. Start. Marketing. Produktoptimierung.

13: Glückwunsch, du hast dir soeben unendlich viele neue Probleme erschaffen die sich bis ans Ende deines Lebens vervielfachen werden. Enjoy the ride!


Detailaspekte zu Plan, Team, Prototyp und Geld

  1. Team: ohne Team kein Geld, ohne Geld kein Team. Hier ist Founder-Fire gefragt.
    1. Benötigt: Die Fähigkeit andere Menschen für das Projekt zu begeistern.
    2. Was motiviert Menschen einem Startup-Team beizutreten
      1. Die Begeisterung für die Idee
      2. Die Hoffnung in Zukunft Geld zu verdienen: Unternehmensanteile.
    3. Gründer*in muss die Fähigkeit beweisen ein Team erschaffen zu können. Wie willst du die ganze Welt für deine Idee begeistern, wenn du nichtmal ein paar Leute zur Kooperation bewegen kannst? Ein guter Test.
  2. Plan
    1. Bringe deinen Plan in eine leicht kommunizierbare Form: ein kurzer Text, eine visuelle Darstellung, male auf einen Bierdeckel, nutze Stift und Papier oder erstelle eine Slideshow.
  3. Prototyp
  4. und sollte ein früher Prototyp des Produktes gebaut werden und die Reaktion darauf getestet werden. Erschaffe einen Prototyp, einen minimalen, benutzbaren Produktentwurf. Optimiere diesen wöchentlich und teste an potentiellen Nutzern.
  5. Geld : Investor*innen investieren bevorzugt in Teams, nicht in Einzelpersonen.

Produktoptimierung: Product Market Fit Score

Die Menschheit ist ein Startup:

Weltbeobachtung → Problemerkennung → Lösungsfindung

Marktbeobachtung → Problemerkennung → Lösungsfindung

Menschenbeobachtung → Problemerkennung → Lösungsfindung

Beobachtung → Problemerkennung → Lösungsfindung

Alle Menschen machen auf einer abstrakten Ebene das selbe: Probleme lösen.

Und damit landen wir wiederum beim Buchtitel eines bekannten Philosophen:

“Das ganze Leben ist Problemlösen.”

Was haben eine Wissenschaftlerin, eine Erfinderin und eine Gründerin gemeinsam?

Und was nicht?

  • Wissenschaftlerin:
    • Sieht das Problem, findet das Lösungsrezept und teilt es.
    • Wissen wurde erschaffen.
    • Löst das Problem für keine Person.
  • Erfinderin:
    • Sieht das Problem, findet das Lösungsrezept und löst das Problem mit einem Prototyp.
    • Eine neue Erfindung wurde erschaffen.
    • Löst das Problem für eine Person.
  • Gründerin:
    • Sieht das Problem, findet das Lösungsrezept, löst das Problem, baut einen Prototyp, entwickelt den Produktionsprozess, produziert das Produkt und verkauft es.
    • Eine Firma wurde erschaffen.
    • Löst das Problem für alle Personen.

Perspektive X:

Wissenschaflerin: Idee.

Erfinderin: Prototyp.

Gründerin: Massenproduktion.

Perspektive Y:

Wissenschaftlerin: Schreibt ein Lösungsrezept.

Erfinderin: Kocht die Lösung.

Gründerin: Verkauft die Lösung.

Perspektive Z:

Wissenschaftlerin: Schreibt die Lösung.

Erfinderin: Baut die Lösung.

Gründerin: Verkauft die Lösung.

John · 28.12.2022 - 21:23 Uhr
Zuletzt editiert: 28.12.2022 - 21:24 Uhr

Geschrieben von:

Johannes Jähnke

Johannes Jähnke

Lesezeit: 4 min

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