Was steht auf der Speisekarte? The McGrinsey Menu
Juni 2022: wie kommuniziert McGrinsey ein breites Angebot? Flatrate als Default, offene Frage, Start über Formate statt erfundener Service-Liste.

Was steht auf der Speisekarte? Das war im Juni 2022 die offene Frage hinter dem McGrinsey Menu: wie kommunizieren wir ein Angebot, das breit und tief zugleich ist, ohne es totzukatalogisieren.
Bisher gar nicht. Default war eine Flatrate. Die Flatrate sparte uns die Mammutarbeit, jedes tägliche Klickwerk sauber zu benennen. Sie sparte dem Kunden auch die Entscheidung zwischen zwölf Mini-Paketen, die er nicht vergleichen konnte.
Dann wollten wir trotzdem anfangen, die Module zu beschreiben. Nicht mit einer erfundenen Service-Liste. Mit der Frage selbst, und mit den Formaten, in denen so eine Beschreibung überhaupt leben kann.
Die Fragen, die hängen bleiben
Wie beschreibt man die Einzelmodule einer Unternehmensberatung für Geschäftsmodelle, die irgendeinen Berührungspunkt mit dem Internet haben?
Wie beschreibt man alle Einzelschritte digitaler Geschäftsoptimierung?
Wie beschreibt man alle Einzelschritte des Online-Marketings?
Es ist fast unmöglich, wenn du Vollständigkeit meinst. Es ist machbar, wenn du mit Formaten startest und Module erst benennst, wenn ein Kunde sie wirklich braucht.
Womit wir anfangen wollten
Mit:
- Text
- Listen
- Tabellen
- Flowcharts
- Infografiken
- Videos
Das ist keine Speisekarte von Leistungen. Das ist die Küchenausstattung. Bevor du Gerichte versprichst, brauchst du Teller, auf denen sie ankommen. Ein Flowchart erklärt einen Prozess besser als ein Absatz. Eine Tabelle hält Preise und Scope, wenn es sie gibt. Ein Video zeigt Tempo. Eine Liste hält den Überblick, ohne Prosa.
Flatrate und Speisekarte
Eine Flatrate sagt: du holst uns für eine Phase, nicht für eine Zeile in einem Katalog. Eine Speisekarte sagt: hier sind die Gerichte, such dir eins. Beide Modelle können stimmen. Beide lügen, wenn du so tust, als wäre Beratung eine fertige Menükarte aus dem Schaufenster.
Deshalb bleibt die Frage im Titel. Was steht auf der Speisekarte? Noch nicht die fertige Antwort. Der Start: Formate wählen, Module nur dort schärfen, wo ein reales Briefing sie verlangt, und die Flatrate nicht aus Faulheit verteidigen, sondern weil Vollständigkeit oft Theater ist.
Wenn du selbst ein Angebot beschreibst, nimm denselben Test: kannst du es in einer Liste scannen, in einer Tabelle vergleichen, in einem Flowchart als Prozess zeigen? Wenn nein, fehlt noch das Format, nicht noch ein Slogan. Die Speisekarte wächst aus brauchbaren Tellern, nicht aus erfundenen Gerichten.
Fakten-Tabelle
| Aussage | Korb | Woher |
|---|---|---|
Original-Post am 21. Juni 2022, Slug was-steht-auf-der-speisekarte-the-mc-grinsey-menu, id 154 | Fakt | Magazin-Archiv. |
| Der Stub nennt Flatrate als bisherigen Default und stellt die Frage nach der Kommunikation des Angebots | Fakt | Originaltext. |
| Die sechs Startformate Text, Listen, Tabellen, Flowcharts, Infografiken, Videos stehen im Original | Fakt | Original-Stub-Liste. |
| Dieser Rewrite erfindet keine konkrete Service-Menükarte | Fakt | Auftrag und Text: Frage und Formate, keine erfundenen Leistungsmodule. |
| Vollständige Kataloge für Internet-nahe Beratung sind oft Theater; Formate zuerst, Module am Briefing | These | Dieser Rewrite. Haltung, kein Pricing-Audit. |


