Verantwortungseigentum & Impact Index Messung – wie verbessert man den Kapitalismus? – Die Messungsreise startet

Verantwortungseigentum & Impact Index Messung – wie verbessert man den Kapitalismus? – Die Messungsreise startet

Wachstum, Wachstum, Wachstum. Das Growth Paragidma beherrscht die Business Welt.

Aber Wachstum von was eigentlich?

Revenue, AOV, Mitarbeiter, Marketing Spent bei gleichbleibender CRR?

Es gibt viele KPIs in der Businesswelt, die man messen kann und alle haben ihre Daseinsberechtigung auf betriebswirtschaftlichem Level. Nur, wenn ausschliesslich Umsatz und Profitabiliät zur Handlungsmaxime eines Unternehmens werden, ist das ein Problem.

Warum?

Profitmaximierung bzw. Shareholderprofit Maximierung haben viele negative Folgen:

  1. Ausbeutung von Arbeitnehmern
  2. Ausbeutung der Natur
  3. Ausbeutung von Mitgefühl und von Menschen, die gerne in dem arbeiten was sie tun (z.B. Pfleger)
  4. Steuerflucht und damit weniger Geld fuer Regierungen zum Wohl der Allgemeinheit

Mit Milton Friedmann Aussage im Jahr 1970: “The only purpose of business is to make money for its shareholders.” Began die Deregulierung des Finanzmarkts und dieser Prozess startete die Shareholderprofitmaximierung.

Aber was der liebe Herr Freidman vergas: Jedes Unternehmen hat mehr Stakeholder als seine Shareholder. Jedes Unternehmen hat einen Einfluss auf soziale Gegebenheiten, Mitarbeiter, Kunden und die Umwelt – es ist nicht nur da um Geld zu machen.

Viele Unternehmen und Startups sehen diese Entwicklung der Shareholderprofitmaximierung kritisch und fokussieren sich auf andere “Corporate Ownership” Modelle, um sicherzustellen, dass Gewinne eines Unternehmens nicht zum Selbstzweck werden sondern als Mittel dienen um den Unternehmenszweck zu erreichen.

Ein Beispiel dafür ist Ecosia.org – die Suchmaschine, die Bäume pflanzt. Die Gründer haben ihre Anteile abgegeben und das Unternehmen gehört sich selbst. So kann das Unternehmen nicht einfach an Google verkauft werden sondern bleibt unabhängig und erfüllt Tag für Tag den Unternehmenszweck: Bäume pflanzen.

Neben dem Verantwortungseigentum als Kapitalismusverbesserung gibt es zudem das Impact Measurement (dt.: Wirkungsmessung.)

Wirkungsmessung und -management beinhalten das Erkennen und Berücksichtigen der positiven und negativen Auswirkungen, die die eigenen Geschäftsaktivitäten auf die Menschen und den Planeten haben, und dann herauszufinden, wie man das Negative abschwächen und das Positive in Übereinstimmung mit den eigenen Zielen maximieren kann. https://thegiin.org/imm/#:~:text=What%20is%20Impact%20Measurement%20%26%20Management%3F,in%20align

Was gibt es fuer Impact Measurement Tools?

Benefit Corporation (B Corp)

B Corps bilden eine Gemeinschaft von Führungskräften und treiben eine globale Bewegung von Menschen voran, die die Wirtschaft als Kraft für das Gute nutzen. Die Werte und Bestrebungen der B-Corp-Gemeinschaft sind in der B-Corp-Erklärung zur Interdependenz verankert.

https://bcorporation.net/about-b-corps

Gemeinwohlökonomie (GWÖ)

… auf wirtschaftlicher Ebene eine lebbare, konkret umsetzbare Alternative für Unternehmen verschiedener Größen und Rechtsformen. Der Zweck des Wirtschaftens und die Bewertung von Unternehmenserfolg werden anhand gemeinwohl-orientierter Werte definiert.

… auf politischer Ebene ein Motor für rechtliche Veränderung. Ziel des Engagements ist ein gutes Leben für alle Lebewesen und den Planeten, unterstützt durch ein gemeinwohl-orientiertes Wirtschaftssystem. Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und demokratische Mitbestimmung sind dabei die zentralen Werte.

… auf gesellschaftlicher Ebene eine Initiative der Bewusstseinsbildung für Systemwandel, die auf dem gemeinsamen, wertschätzenden Tun möglichst vieler Menschen beruht. Die Bewegung gibt Hoffnung und Mut und sucht die Vernetzung mit anderen Initiativen. Sie versteht sich als ergebnisoffener, partizipativer, lokal wachsender Prozess mit globaler Ausstrahlung – symbolisch dargestellt durch die Löwenzahn-Sämchen im Logo.

https://web.ecogood.org/de/

Dazu ist auch folgendes Video zu empfehlen: https://www.youtube.com/watch?v=j2ZuiE-U1rk&feature=emb_title

Warum sollte man seinen Impact messen?

“What is not being measured is not being managed.” - Peter Drucker

Peter Drucker, der Managment Guru, meinte mit seinem Zitat vielleicht nicht die Wirkungsmessung, aber dennoch haben seine Worte hier ihre Daseinsberechtigung.

Wenn wir den Einfluss von Unternehmen auf das Gemeinwohl nicht messen, wie wollen wir ihn dann verbessern?

Wir bei McGrinsey wollen unsere Consulting, Marketing und Brain Hacking Fähigkeiten gerne fuer Unternehmen einsetzen, die einen positiven Einfluss haben.

Um herauszufinden wie positiv ein Unternehmen eingestellt ist, haben wir bisher auf unsere Menschenkenntnis und unserer Analyse zum Geschäftsmodell vertraut.

Jetzt wollen wir hier quantitativer und transparenter werden.

Die Messung hat begonnen, damit wir Unternehmen auch in diesem Wirkungsaspekt unterstützen und optimieren können. Die Dokumentation dieses Prozesses benutzen wir anschließend im Marketing, um Vertrauen bei Kunden zu schaffen und so die Welt durch Skalierung von guten Unternehmen zu verbessern.

Wie starten wir mit Impact Measurement?

Wir laufen einfach los.

Bei BCorp ist aktuell die Warteliste für Zertifizierungen auf ein halbes Jahr belegt. Deshalb schauen wir uns zunächst den GWÖ Standard an.

Auf gehts, messen wir mal den Einfluss von McGrinsey aufs Gemeinwohl.

Stay tuned.