Die McGrinsey-Ratio: warum das KGV die Falschen belohntKünstlich erzeugt
Künstlich erzeugtKünstlich erzeugtArtikel 50 der KI-Verordnung verlangt, dass künstlich erzeugte Bild-, Ton- und Videoinhalte erkennbar und maschinenlesbar markiert sind. Das Zeichen ist das offizielle Basis-Icon der Europäischen Kommission. Seine Benutzung ist freiwillig, die Kennzeichnungspflicht ist es nicht.Maschinell erzeugt: Text · Bild · Daten. Mit menschlicher Steuerung.McGrinsey Living Intelligence SystemsMcGrinsey Living Intelligence SystemsLI: Lebendige Intelligenz aller Art. McGrinsey integriert herkömmliche Intelligenz und neuartige Intelligenz zu lebendigen Intelligenzsystemen. Diese symbiotischen Systeme aus maschineller und menschlicher Intelligenz arbeiten gemeinsam an der Bereitstellung hochwertigster Erkenntnisdestillate für alle Intelligenzen.
MCG Research · Geld · Folge 03 · Stand 15. August 2026

Die McGrinsey-Ratio: das KGV belohnt die Falschen

Marktwert geteilt durch selbst erwirtschaftetes Wachstumskapital. Auf einem Zettel hergeleitet, in den Lehrbüchern wiedergefunden, und deshalb erst recht benutzt.

Die McGrinsey-Ratio ist Marktkapitalisierung geteilt durch das selbst erwirtschaftete, reinvestierbare Wachstumskapital eines Unternehmens, kurz MC durch G. Sie entstand aus einer einfachen Beobachtung: Das Kurs-Gewinn-Verhältnis bestraft jede Firma, die ihr Geld konsequent in Wachstum steckt, und belohnt jede, die es liegen lässt. Wer wie in einem Echtzeit-Strategiespiel denkt, sieht sofort, warum das falsch herum ist. Diese Kennzahl haben wir nicht erfunden: sie heisst offiziell Price-to-Cash-Flow. Wir nennen sie trotzdem McGrinsey Ratio, weil wir sie ins Zentrum stellen und weiter schärfen. Dieser Report führt sie her, zeigt wo sie herkommt, wo unser eigener Anteil liegt, und rechnet sie an SpaceXAI vor. Er bleibt offen und wird mit jeder neuen Erkenntnis ergänzt.

01 · Der Fehler im KGV

Zwei identische Firmen. Die eine baut aus, die andere hortet. Das KGV feiert die Hortende.

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis teilt den Preis einer Aktie durch den Nettogewinn. Der Nettogewinn ist das, was nach allen Aufwendungen übrig bleibt: nach Löhnen, nach Forschung, nach Marketing, nach Zinsen und Steuern.

Genau darin liegt das Problem. Wer seine Marge im selben Jahr wieder ausgibt, für Entwickler, für Forschung, für neue Märkte, hat am Jahresende keinen Gewinn. Das KGV wird unendlich oder negativ. Wer dieselbe Marge einfach liegen lässt, sieht großartig aus.

In einem Echtzeit-Strategiespiel wäre das der Spieler, der auf seinem Rohstofflager sitzt und nichts baut. In der Tabelle sieht er hervorragend aus, bis der Nachbar mit dreißig Einheiten vorbeikommt.

Abb. 01Dieselbe Firma, zwei Verhaltensweisen

Beide machen 100 Mio. Umsatz und 50 Mio. Bruttomarge. Firma A investiert alles in Wachstum, Firma B nichts. Beide werden mit 1 Mrd. bewertet.

 A: baut ausB: hortet
Umsatz100 Mio.100 Mio.
Bruttomarge50 Mio.50 Mio.
davon reinvestiert50 Mio.0
Nettogewinn050 Mio.
KGVnicht berechenbar20
MC/G2020

Eigenes Rechenbeispiel, bewusst symmetrisch gewählt. Das KGV sieht zwei völlig verschiedene Firmen. Die Kennzahl aus diesem Report sieht zwei identische Maschinen, die sich nur in der Verwendung unterscheiden.

Wichtig für die Ehrlichkeit dieses Reports: Reinvestieren ist nicht automatisch gut. Es kommt darauf an, was jeder investierte Euro zurückbringt. Eine Firma kann auch mit Vollgas in die falsche Richtung ausbauen. Die Kennzahl misst die erzeugte Wachstumskraft, nicht die Klugheit ihrer Verwendung.
02 · Die Kaskade

Vom Umsatz bis zum Nettogewinn gehen sechs Stufen verloren. Die interessante Zahl steht in der Mitte, nicht unten.

Jede Kennzahl greift an einer anderen Stelle in dieselbe Kaskade. Wer weiß, wo eine Zahl abgegriffen wird, weiß auch, was sie verschweigt.

Abb. 02Wo welche Kennzahl abgreift

Beispielzahlen einer gedachten Firma, in Millionen. Die Balkenlänge ist der jeweils verbliebene Betrag, die gelbe Marke zeigt, welche Kennzahl hier ansetzt.

Umsatz
alles, was hereinkommt
100
Bruttomarge
nach Herstellungskosten
60
Operativer Cashflow
nach laufenden Kosten, vor Investitionen
MC/G setzt hier an
35
Freier Cashflow
nach allen Investitionen
P/FCF setzt hier an
10
Nettogewinn
nach Abschreibungen, Zinsen, Steuern
KGV setzt hier an
4

Eigenes Rechenbeispiel mit gerundeten Zahlen, keine echte Firma. Die Reihenfolge und die Ansatzpunkte sind allgemeingültig. Merksatz aus der Kaskade: operativer Cashflow gleich freier Cashflow plus Investitionen.

Warum die MitteInvestitionen sind bei einer Wachstumsfirma die Entscheidung, nicht die Kosten. Wer sie abzieht, misst, was nach der Entscheidung übrig blieb, statt die Kraft, die zu der Entscheidung geführt hat.
Warum nicht ganz obenUmsatz allein sagt nichts. Ein Euro Umsatz mit 3 Prozent Marge erzeugt kein Wachstumskapital. Deshalb greift die Kennzahl erst nach den laufenden Kosten ab.
03 · Abschreibung ist eine Konvention

Ein MacBook von 2020 läuft heute noch. Ein billiger Windows-Rechner von 2020 ist Elektroschrott. In der Buchhaltung sind beide gleich viel wert.

Abschreibung verteilt die Anschaffungskosten über eine angenommene Nutzungsdauer. Sie bildet keinen Marktwert ab, sie folgt einer Tabelle. Drei Jahre linear für Rechner, acht bis zehn Jahre für Maschinen, unabhängig davon, was das Gerät tatsächlich noch wert ist.

Der Sinn dahinter ist ehrlich: Wer eine Maschine für zehn Jahre Nutzen kauft, soll die Kosten nicht in einem Jahr verbuchen, sonst sieht das Kaufjahr katastrophal und die neun Folgejahre großartig aus. Buchhalter nennen das Zuordnung von Aufwand zum Ertrag.

Der Preis dieser Ordnung: Der Nettogewinn enthält eine Zahl, die niemand gemessen hat. Genau deshalb rechnet die Kennzahl aus diesem Report mit Cashflow, wo die Abschreibung wieder herausfällt.

Abb. 03Buchwert gegen Wirklichkeit

Zwei Rechner, beide für 2.000 Euro gekauft, beide linear über drei Jahre abgeschrieben. Die dünne Linie ist der Buchwert, die dicken Linien sind plausible Wiederverkaufswerte.

2.000 1.333 667 0 Kauf 1 Jahr 2 Jahre 3 Jahre 4 Jahre 5 Jahre hält seinen Wert verfällt schnell Buchwert null

Die beiden Wertkurven sind plausible Annahmen zur Veranschaulichung, keine Messung. Belegt ist allein die gestrichelte Linie: die lineare Abschreibung, die für beide Geräte gleich verläuft und nach drei Jahren bei null endet, während das eine Gerät noch verkäuflich ist.

04 · Enterprise Value heißt falsch

Im Namen steht Wert. Gemeint ist der Preis.

Enterprise Value ist Marktkapitalisierung plus Finanzschulden minus Kassenbestand. Er beantwortet die Frage, was jemand heute auf den Tisch legen müsste, um die ganze Firma zu übernehmen. Die Schulden übernimmt er mit, das Geld auf dem Konto bekommt er dazu.

Das ist ein Preis. Ob dieser Preis dem Wert entspricht, ist die eigentliche Frage, und sie steckt nicht in der Zahl. Der treffendere Name wäre Enterprise Price.

Diese Unterscheidung trägt das ganze Verfahren. Der Markt liefert den Preis. Den Wert musst du selbst schätzen. Nur aus dem Abstand zwischen beidem entsteht eine Entscheidung.

PreisMarktkapitalisierung, Enterprise Value, Kurs. Öffentlich, exakt, jede Sekunde neu. Sagt nur, worauf sich Käufer und Verkäufer gerade geeinigt haben.
WertDie abgezinsten zukünftigen Zahlungsströme plus die Optionen, die das Geschäft eröffnet. Nicht öffentlich, nicht exakt, und genau deshalb der Ort, an dem ein Vorteil entstehen kann.
05 · Die Kennzahl, und ihr Name

Die Kennzahl wurde auf einem Zettel entwickelt. In den Lehrbüchern steht sie seit Jahrzehnten.

MC
Market Capitalization: der Preis, den der Markt aufruft
:
G
Growth Investable Self-Earned Yield: der selbst erwirtschaftete, reinvestierbare Ertrag
=
MC/G
wie viele Jahre eigener Wachstumskraft im Preis stecken

Setzt man für G den operativen Cashflow ein, also das Geld aus dem laufenden Geschäft vor den Investitionen, trägt diese Kennzahl bereits einen Namen: Price-to-Cash-Flow, auf Deutsch Kurs-Cashflow-Verhältnis. Marktkapitalisierung geteilt durch operativen Cashflow, exakt dieselbe Rechnung.

Ihr wichtigster Vorteil steht in jedem Lehrbuch und deckt sich mit der Herleitung oben: Sie entfernt die nicht zahlungswirksamen Posten, allen voran die Abschreibung, und ist damit schwerer zu schönen als das KGV.

Wer zusätzlich die Schulden berücksichtigen will, nimmt Enterprise Value statt Marktkapitalisierung und landet bei EV zu operativem Cashflow. Beides steht in gängigen Aktien-Screenern als fertige Spalte.

Eigene FassungOffizieller NameUnterschied
MC/G mit operativem CashflowPrice-to-Cash-Flow (KCV)identisch
MC/G mit Schulden gerechnetEV / Operating Cash Flowidentisch
MC/G nach allen InvestitionenPrice-to-Free-Cash-Flowstrenger, misst den Rest statt der Kraft
MC/G nur nach ErsatzinvestitionenOwner Earnings (Buffett)am nächsten an der Absicht, am schwersten zu messen

Der Eigenanteil an der Sache ist damit klein und trotzdem wertvoll: die Herleitung aus der Frage „welche Zahl misst eigentlich die Kraft dieser Firma" statt aus einer Tabelle, und das Wort self-earned. Geliehenes Geld erzeugt ebenfalls freien Cashflow, aber keine Wachstumskraft.

Die Eselsbrücke war ein Zufall. MC durch G ergibt McGrinsey. Der Firmenname ist damit die Merkhilfe für die Kennzahl, nach der die Firma nicht benannt wurde.

Warum wir sie trotzdem McGrinsey Ratio nennen

Grund 01Weil sie bei uns im Zentrum steht. Jede Firmenanalyse bekommt einen Abschnitt mit diesem Namen: erst die Zahlen aus den Berichten, dann unser Senf.
Grund 02Weil Ratio zwei Sachen gleichzeitig heisst. Das Verhältnis, auf das wir schauen, und das rationale Denken, mit dem man an so eine Zahl herangeht.
Grund 03Weil wir daran weiterbauen. Der Nenner ist der interessante Teil, und der ist noch nicht fertig.

Dass es die Rechnung längst gibt, ist die bessere Nachricht. Eine Kennzahl, die in keinem Lehrbuch steht, obwohl jeder Anleger sie brauchen könnte, wäre ein Grund zum Misstrauen. Der offizielle Name steht deshalb in jedem Text daneben.

06 · Buffett hatte dasselbe Problem

1986 schreibt ein Investor in seinen Jahresbrief, dass die ausgewiesenen Gewinne die falsche Zahl sind. Er nennt seine eigene Owner Earnings.

Warren Buffetts Definition: ausgewiesener Gewinn plus Abschreibungen und andere nicht zahlungswirksame Posten, minus derjenigen Investitionen, die nötig sind, um die Wettbewerbsposition und die Stückzahlen zu halten. Steigt dabei der Bedarf an Betriebskapital, gehört er ebenfalls abgezogen.

Der Kern ist derselbe Gedanke: Nur Ersatzinvestitionen sind Kosten. Wachstumsinvestitionen sind eine freiwillige Entscheidung. Buffett zieht die Ersatzinvestitionen ab, die McGrinsey-Ratio lässt sie in der Regel drin, weil ihre Abgrenzung in der Praxis geraten wird.

Jeff Bezos hat die praktische Konsequenz 1997 in seinen ersten Aktionärsbrief geschrieben: Wenn man zwischen dem Aussehen der Bilanz und dem Barwert künftiger Zahlungsströme wählen müsse, nehme Amazon „the cash flows". Neun Jahre bis zum ersten Jahresgewinn, und ein Kursverlust von 90 Prozent im Jahr 2000 dazwischen.

Owner EarningsGewinn + Abschreibungen − Ersatzinvestitionen. Die sauberste Fassung der Idee, und die einzige, die eine Schätzung verlangt, die niemand nachprüfen kann.
Freier CashflowOperativer Cashflow − alle Investitionen. Objektiv messbar, bestraft aber jede Firma im Ausbau.
MC/GMarktwert ÷ operativer Cashflow. Objektiv messbar, wachstumsfreundlich, und in jedem Screener nachschlagbar.
07 · Angewendet: SpaceXAI

Die erste Firma, an der wir die Kennzahl ausprobiert haben, kommt auf 187.

Marktkapitalisierung 1,85 Billionen Dollar am 14. August 2026, operativer Cashflow 9,9 Milliarden in den zwölf Monaten bis zum 30. Juni 2026. Das ergibt 187 Jahre eigener Wachstumskraft, im Preis bereits enthalten.

Abb. 04Wo 187 auf der Skala steht

Zum Vergleich die Werte, die in der Literatur als Orientierung genannt werden. Alle Balken zeigen dieselbe Größe: Marktwert geteilt durch operativen Cashflow.

gilt als günstig
10
gilt als teuer
20
SpaceXAI mit den Mietverträgen, 70 % Cash-Marge angenommen
66
SpaceXAI heute
187

Die beiden oberen Werte sind Orientierungsmarken aus der Literatur, keine Messung an einer bestimmten Firma. Die Rechnung zu den Mietverträgen steht ausführlich in SpaceXAI: 187 Jahre Wachstumskapital.

Eine Kennzahl beantwortet nie die Frage, ob du kaufen sollst. Sie sagt dir nur, wie hoch die Latte liegt, über die das Unternehmen springen muss.
08 · Stand der Methodik

Dieser Abschnitt wächst. Er ist die Fassung, nach der wir gerade rechnen.

Die Methodik lebt hier, die Anwendung passiert im jeweiligen Firmen-Report. Wenn sich etwas ändert, ändert es sich zuerst an dieser Stelle, mit Datum. So bleibt nachvollziehbar, warum eine Zahl von heute nicht zu einer Zahl von vor drei Monaten passt.

Fassung 1, 15.08.2026Marktkapitalisierung am Stichtag geteilt durch den operativen Cashflow der letzten vier Quartale. Vor dem Börsengang kein Ergebnis, weil es keinen Marktpreis gibt.

Was als Nächstes geschärft wird

Offen 01Der Nenner soll das selbst erwirtschaftete Kapital sauberer treffen. Zinsen auf Fremdkapital und Erlöse aus Aktienausgaben gehören nicht zur eigenen Kraft, stecken im operativen Cashflow aber teilweise drin.
Offen 02Eine zweite Zahl daneben, die misst, was jeder investierte Euro zurückbringt. Kraft allein sagt nichts über Klugheit.
Offen 03Bei mehrarmigen Firmen die Kennzahl je Arm statt einmal für den ganzen Konzern, und die Arme danach gewichtet zusammensetzen.
Offen 04Ein Verlauf über viele Quartale statt eines Stichtags, damit sichtbar wird, ob der Nenner klettert oder der Zähler nur zappelt.
Regel für jede Firmenanalyse von uns: Kursverlauf mit echten Schlusskursen, die Quartalsberichte direkt verlinkt, die Kennzahl je Quartal aus diesen Berichten gerechnet, und erst danach die eigene Einschätzung. Das erste Beispiel dafür ist der Abschnitt bei SpaceXAI.
09 · Grenzen

Vier Stellen, an denen diese Kennzahl in die Irre führt.

Grenze 01Sie misst Kraft, nicht Klugheit. Zwei Firmen mit identischem MC/G können völlig verschiedene Renditen auf ihr investiertes Kapital erzielen. Dafür braucht es eine zweite Zahl, die Verzinsung des eingesetzten Kapitals.
Grenze 02Operativer Cashflow lässt sich strecken. Wer Lieferanten später bezahlt und Kunden früher abrechnet, sieht ein Quartal lang stark aus. Über vier Quartale glättet sich das.
Grenze 03Bei einer Firma mit mehreren Geschäften ist eine einzige Zahl zu grob. Starlink, Raketen und Rechenzentren haben verschiedene Margen und Zeithorizonte. Dafür rechnet man die Teile einzeln und addiert.
Grenze 04Der größte Teil des Werts kann in Optionen liegen, die noch keinen Cashflow erzeugen. Rechenzentren im Orbit tauchen in keiner Kennzahl auf, bis der erste Satellit Geld verdient.
Deshalb ist MC/G ein Startpunkt und kein Urteil. Sie beantwortet in einer Zahl, wie viel Vorschuss im Preis steckt. Alles Weitere ist Arbeit an den einzelnen Teilen.
10 · Ehrlichkeits-Tabelle

Was belegt ist, was gerechnet ist, und was Denkmodell bleibt.

AussageKorbWoher
Price-to-Cash-Flow = Marktkapitalisierung ÷ operativer CashflowFaktCorporate Finance Institute, Wikipedia, Wall Street Prep
P/CF entfernt nicht zahlungswirksame Posten und ist schwerer zu schönen als das KGVFaktWall Street Prep, Corporate Finance Institute
Operativer Cashflow = freier Cashflow + InvestitionenFaktDefinition der Kapitalflussrechnung
Buffetts Owner Earnings, Definition von 1986FaktAktionärsbrief 1986, Sekundärliteratur dazu
Bezos wählt Zahlungsströme vor Bilanzoptik, Aktionärsbrief 1997FaktAmazon-Aktionärsbrief 1997, zitiert in mehreren Quellen
Amazon brauchte neun Jahre bis zum ersten JahresgewinnFaktUnternehmenshistorie
Die Kennzahl ist keine Erfindung von McGrinseyFaktPrice-to-Cash-Flow, seit Jahrzehnten Standard. Wir vergeben nur einen eigenen Namen.
SpaceXAI: MC/G = 187Eigene Rechnung1.850 ÷ 9,9, beide Werte belegt
Werte um 10 gelten als günstig, um 20 als teuerOrientierung aus der Literaturkeine harte Grenze, branchenabhängig
Die beiden Wertkurven in Abb. 03Veranschaulichungplausible Annahme, ausdrücklich keine Messung
Beispielfirmen A und B in Abb. 01, Kaskade in Abb. 02Eigenes Rechenbeispielbewusst symmetrisch gewählt
„Enterprise Value ist der falsche Name"Eigene Positionbegründet, aber eine Meinung über Begriffe
„Reinvestieren ist besser als horten"Denkmodell mit Bedingunggilt nur bei ausreichender Verzinsung des eingesetzten Kapitals

Dieser Report ist keine Anlageberatung. Er beschreibt ein Denkwerkzeug und legt offen, wo es endet.

11 · Quellen
  1. Corporate Finance Institute: Price-to-Cash-Flow Ratio
    Definition und Formel: Marktkapitalisierung geteilt durch operativen Cashflow, samt Einordnung gegenüber dem KGV.
    https://corporatefinanceinstitute.com/resources/valuation/price-to-cash-flow-ratio/
  2. Wall Street Prep: Price to Cash Flow (P/CF Ratio)
    Warum die Kennzahl bei hohen Abschreibungen belastbarer ist als das Kurs-Gewinn-Verhältnis.
    https://www.wallstreetprep.com/knowledge/price-to-cash-flow-ratio/
  3. Wikipedia: Price-to-cash flow ratio
    Kurzdefinition und die übliche Berechnung über die letzten vier Quartale.
    https://en.wikipedia.org/wiki/Price-to-cash_flow_ratio
  4. Old School Value: Owner Earnings Guide
    Buffetts Definition von 1986 im Wortlaut, mit dem Unterschied zum freien Cashflow.
    https://www.oldschoolvalue.com/stock-valuation/what-is-owner-earnings/
  5. Amazon: Aktionärsbrief 1997 (SEC-Archiv)
    Die Stelle, an der Bezos Zahlungsströme über die Bilanzoptik stellt. Im SEC-Archiv als Anhang zum Brief von 2004 abgelegt.
    https://www.sec.gov/Archives/edgar/data/1018724/000119312505070440/dex991.htm
  6. stockanalysis.com: SPCX Kapitalflussrechnung
    Operativer Cashflow von 9,9 Mrd. Dollar für die zwölf Monate bis 30.06.2026, Grundlage der Rechnung in Abschnitt 07.
    https://stockanalysis.com/stocks/spcx/financials/cash-flow-statement/
  7. McGrinsey Research: SpaceXAI, 187 Jahre Wachstumskapital
    Die vollständige Anwendung dieser Kennzahl auf eine Firma, mit Segmenten, Verträgen und Szenarien.
    https://mcgrinsey.com/magazin/spacexai-bewertung-187-jahre/

Stand der Recherche: 15. August 2026. Die Kennzahl selbst ist auf einem Zettel entstanden, die Belege dazu sind nachträglich gesucht worden. Der Weg gehört zur Sache.